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Drei Schritte zur CMDB-Anreicherung

10.06.2022 | Lawrence Dempsey

Die Anreicherung der Configuration Management Database (CMDB)-Daten ist die Grundlage für Ihre wichtigsten und geschäftsförderndsten IT-Initiativen. Das Zusammenbringen und Strukturieren Ihrer Daten wirkt wie eine große Aufgabe – aber genau dafür gibt es drei einfache Schritte, damit Sie vollständige IT Visibility erhalten.

Nehmen wir an, Sie möchten am Wochenende Ihren Garten aus dem Winterschlaf holen und einige Reparaturen am Haus vornehmen. Die Temperaturen sind mild, der Sommer steht in den Startlöchern – Ihre Familie und Ihre Kinder freuen sich schon auf das Spielen im Garten, auf das Grillen in der Grillecke und auf schöne Sommerabende auf Ihrer Terrasse. Aber damit dies funktioniert, müssen Sie an diesem Wochenende richtig Gas geben, Ihre Heimwerker-Skills unter Beweis stellen, damit der Haussegen den Sommer über nicht schief hängt. Wie wohl die Nachbarn neidisch aus der Wäsche schauen werden, wenn Sie mit einem kalten Bier an Ihrem Pool sitzen?

Sie haben im Vorfeld den Ist-Zustand detailliert festgehalten, alle benötigten Materialien für Ihr großes Projekt aufgeschrieben, alles zweimal nachgemessen und sogar im Vorfeld online die Verfügbarkeit im Baumarkt Ihres Vertrauens geprüft. Sie kennen sich aus, Sie wissen genau, in welchem Gang und in welcher Abteilung das Material und Werkzeug liegt. Sie sind früh aufgestanden, haben gut gefrühstückt, trinken den letzten Schluck Kaffee und gehen zu Ihrem Auto. Die Sitze sind umgeklappt und es kann losgehen.

Sie steigen ein, winken Ihrem Nachbarn noch einmal freundlich zu und fahren zum Baumarkt. Sie parken direkt vor dem Eingang – beste Aussichten für ein erfolgreiches Projekt. Aus dem Baumarkt kommen Ihnen schon andere Heimwerker entgegen, unsicher und ratlos im Gesicht.  Was ist passiert? Waren die etwa nicht so gut vorbereitet wie Sie? Sie grüßen trotzdem freundlich und betreten mit einem lauten „Moin“ den Baumarkt. Dieser ist schon gut gefüllt, viele Heimwerker, viele Handwerker, viele DIYer – aber auch dort sehen Sie das gleiche Bild: Woran kann das liegen? Was ist an so einem wunderbaren Samstagmorgen so schlecht gelaufen? Warum schauen alle so bedröppelt aus der Wäsche?

Doch dann wird Ihnen klar: Es herrscht Chaos und Unordnung. In jedem Gang, in jeder Abteilung, egal wohin Sie schauen. Volle Paletten stehen im Weg, Angestellte fahren mit Gabelstaplern und Hubwagen von links nach rechts. Sie schieben Ihren Einkaufswagen im Slalom durch den Baumarkt, weichen Hindernissen aus und suchen Ihr Material. Sie schauen auf Ihre Einkaufsliste und gehen selbstbewusst auf die Regale zu. Alles weg. Das kann eigentlich nicht sein, da Sie am Vorabend online ja die Verfügbarkeit überprüft haben. Sie gehen weiter. Im nächsten Gang das gleiche Spiel. Wo sind die Waren? Im Lager? Auf den Paletten? Sie fragen einen Angestellten – auch er kann Ihnen nicht weiterhelfen. Warum ist hier so ein Chaos? Sie kommen ins Schwitzen, sind genervt. Wie um alles in der Welt wollen Sie jetzt Ihr Heimwerker-Projekt abschließen? Wie erklären Sie das Ihrer Familie und Ihren Kindern, wenn Sie die wichtigsten Materialien und Werkzeuge nicht gefunden haben? Was ist, wenn Ihr Nachbar als erstes mit einem Bier an seinem Pool sitzt?

Vielleicht hatten Sie dieses Gefühl schon einmal, als Sie Ihre CMDB betrachtet haben?

Im besten Fall sollte Ihre CMDB die Single Source of Truth für alle Hardware- und Softwareinformationen in Ihrem Unternehmen sein. Sie ist die Grundlage für IT Visibility. Doch in der Praxis stellt Ihre CMDB diese Wahrheit nur in Bruchteilen dar. Selbst in kleinen Organisationen kann es leicht passieren, dass man den Überblick über alle relevanten Daten verliert. Asset-Daten können entweder unvollständig oder nicht standardisiert sein. Während eine Ihrer Datenquellen beispielsweise angibt, dass ein bestimmtes Gerät insgesamt acht Kerne hat, sagt eine zweite Quelle hingegen, dass genau das gleiche Gerät nur vier Kerne hat.

Die Folge dieser widersprüchlichen Aussagen und Daten verursacht Chaos und Unordnung. Wenn Sie vor einem Software-Audit stehen, können Sie im schlimmsten Fall genau wegen dieser widersprüchlichen Aussagen zu viele oder zu wenige Lizenzen im Einsatz haben. Entweder müssen Sie Ihren Software-Lieferanten hohe Nachzahlungen für eine Unterlizenzierung leisten oder ungenutzte und doppelte Lizenzen haben in den letzten Wochen, Monaten oder Jahren zu unnötigen Kosten geführt.

Vom IT-Chaos zur IT Visibility

Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten führen zu Problemen bei der Bereitstellung wichtiger Unternehmensdienste. Stellen Sie sich vor, Sie müssen eine Hardware oder Software mit einem kritischen Patch updaten. Sie denken, dass Sie eine vollständige Übersicht über alle betroffenen Geräte und Ihre Abhängigkeiten haben. Hinzu kommt, dass der Patch sogar die Downtime von einigen Diensten erfordert – diese müssen dann entsprechend umgeleitet oder ausgesetzt werden. Sie haben Ihre Vorgesetzten darüber informiert. Der Patchday steht an. Sie legen einen Schalter um und plötzlich ist ein geschäftskritischer und Umsatz-generierender Prozess offline. Sie haben zu spät erkannt, dass genau dieses Gerät und seine Abhängigkeiten nicht von der CMDB erfasst worden sind. Sie schreiben eine E-Mail, müssen sich bei Ihren Kunden entschuldigen, nehmen einen Imageschaden hin und haben minütlich Umsatzeinbußen, wenn der Dienst nicht wieder online geht.

71 % der Unternehmen geben an, dass Datenprobleme die Wirksamkeit ihrer CMDB beeinträchtigen. Infolgedessen scheitern 
40 % der Business-Initiativen aufgrund schlechter Datenqualität oder unvollständiger CMDBs. Gehören Sie auch dazu?

Wie erklären Sie Ihren Vorgesetzten, warum Sie keine IT Visibility haben?

Auch wenn eine bereinigte, angereicherte und gut gepflegte CMDB nicht auf jedermanns Radar ist, ist sie eine sehr wichtige Geschäftsressource und ein großer Wertfaktor. Unternehmen stehen jedoch bei der Einrichtung und Pflege einer bereinigten CMDB vor drei großen Herausforderungen:

Fehlende Rechenschaft

Wenn alle Verantwortlichen nur für einen kleinen Teil verantwortlich sind, konzentriert sich niemand auf das große Ganze.

Mangelnde Abdeckung

Viele Lösungen konzentrieren sich nur auf bestimmte Bereiche & nicht auf die gesamte Organisation. So entstehen Blindspots.

Unzureichende Datenerhebung

Die Erstellung von CI-Datensätzen aus einzelnen Quellen macht diese Datensätze unvollständig und anfällig für Fehler.

Drei Schritte zur CMDB-Anreicherung

Um diese Herausforderungen zu meistern, empfehlen wir, Ihre CMDB mit unserer Unified Data Platform zu verwalten. Die Nutzung einer einzigen Plattform kann Ihnen helfen, Ordnung aus dem Chaos zu schaffen, damit Sie sich vollkommen auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Hier erfahren Sie, warum unsere Unified Data Platform genau das Richtige für Sie ist:

1. Daten zentral verwalten. Sammeln, konsolidieren und kuratieren Sie alle Asset-Daten von einer zentralen Stelle aus. Das wird Ihnen dabei helfen, Verantwortlichkeiten festzulegen, indem Sie intern jemanden mit der Verwaltung über die Datenplattform beauftragen oder die gesamte Verwaltung in Form eines Data as a Service-Vertrages auslagern. Weil die Datenplattform die Art der gesammelten Daten nicht einschränkt, können Sie jegliche Daten aus den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen zusammenführen, sodass ein großes Daten-Gesamtbild für Ihr Unternehmen entsteht.

2. Daten normalisieren. Nach dem Kuratieren normalisiert die Datenplattform mit Hilfe KI-gestützter Technologien Ihre Daten und bietet Ihnen eine standardisierte, vereinfachte und vollständig kategorisierte Ansicht Ihres Hardware- und Softwarebestandes.

3. Daten anreichern. Die Unified Data Platform wird Deine Daten nicht nur zusammenführen und normalisieren, sondern auch anreichern. Das bedeutet, dass Ihr Hardware- und Softwareinventar mit erweiterten Daten aus unserem Technologiekatalog vervollständigt wird. Dazu zählen Schwachstellenidentifizierung und -bewertung, End of Life & End of Support-Daten für Hardware und Software, Application and Change Readiness- Informationen sowie vieles mehr.

Lawrence Dempsey

Vice President of Solutions

Über den Autor:

Als Vice President of Solutions der Raynet Inc. unterstützt Lawrence Unternehmen dabei, ganzheitliche IT Visibility zu erreichen, um Einsparpotenzial sofort zu erkennen, Risiken zu reduzieren und wichtige Geschäftsinitiativen umzusetzen.

Lawrence hat über zehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Softwarebeschaffung, Softwaremanagement und Softwarevertrieb – seine Expertise reicht von der Lizenzberechtigung und dem Abgleich der Softwarebereitstellung bis hin zur Vertragsauslegung und der Optimierung von SAM- und ITAM-Prozessen.

Autor:

Lawrence Dempsey

Vice President of Solutions

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Sie interessieren sich für einen CMDB Health Check oder haben Fragen zum Thema? Wir unterstützen Sie bei Ihrem Anliegen – kontaktieren Sie uns noch heute.

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10.06.2022 | Lawrence Dempsey

Die Anreicherung der Configuration Management Database (CMDB)-Daten ist die Grundlage für Ihre wichtigsten und geschäftsfördernden IT-Initiativen. Das Zusammenbringen und Strukturieren Ihrer Daten wirkt wie eine große Aufgabe – aber genau dafür gibt es drei einfache Schritte, damit Sie vollständige IT Visibility erhalten.

Nehmen wir an, Sie möchten am Wochenende Ihren Garten aus dem Winterschlaf holen und einige Reparaturen am Haus vornehmen. Die Temperaturen sind mild, der Sommer steht in den Startlöchern – Ihre Familie und Ihre Kinder freuen sich schon auf das Spielen im Garten, auf das Grillen in der Grillecke und auf schöne Sommerabende auf Ihrer Terrasse. Aber damit dies funktioniert, müssen Sie an diesem Wochenende richtig Gas geben, Ihre Heimwerker-Skills unter Beweis stellen, damit der Haussegen den Sommer über nicht schief hängt. Wie wohl die Nachbarn neidisch aus der Wäsche schauen werden, wenn Sie mit einem kalten Bier an Ihrem Pool sitzen?

Sie haben im Vorfeld den Ist-Zustand detailliert festgehalten, alle benötigten Materialien für Ihr großes Projekt aufgeschrieben, alles zweimal nachgemessen und sogar im Vorfeld online die Verfügbarkeit im Baumarkt Ihres Vertrauens geprüft. Sie kennen sich aus, Sie wissen genau, in welchem Gang und in welcher Abteilung das Material und Werkzeug liegt. Sie sind früh aufgestanden, haben gut gefrühstückt, trinken den letzten Schluck Kaffee und gehen zu Ihrem Auto. Die Sitze sind umgeklappt und es kann losgehen.

Sie steigen ein, winken Ihrem Nachbarn noch einmal freundlich zu und fahren zum Baumarkt. Sie parken direkt vor dem Eingang – beste Aussichten für ein erfolgreiches Projekt. Aus dem Baumarkt kommen Ihnen schon andere Heimwerker entgegen, unsicher und ratlos im Gesicht.  Was ist passiert? Waren die etwa nicht so gut vorbereitet wie Sie? Sie grüßen trotzdem freundlich und betreten mit einem lauten „Moin“ den Baumarkt. Dieser ist schon gut gefüllt, viele Heimwerker, viele Handwerker, viele DIYer – aber auch dort sehen Sie das gleiche Bild: Woran kann das liegen? Was ist an so einem wunderbaren Samstagmorgen so schlecht gelaufen? Warum schauen alle so bedröppelt aus der Wäsche?

Doch dann wird Ihnen klar: Es herrscht Chaos und Unordnung. In jedem Gang, in jeder Abteilung, egal wohin Sie schauen. Volle Paletten stehen im Weg, Angestellte fahren mit Gabelstaplern und Hubwagen von links nach rechts. Sie schieben Ihren Einkaufswagen im Slalom durch den Baumarkt, weichen Hindernissen aus und suchen Ihr Material. Sie schauen auf Ihre Einkaufsliste und gehen selbstbewusst auf die Regale zu. Alles weg. Das kann eigentlich nicht sein, da Sie am Vorabend online ja die Verfügbarkeit überprüft haben. Sie gehen weiter. Im nächsten Gang das gleiche Spiel. Wo sind die Waren? Im Lager? Auf den Paletten? Sie fragen einen Angestellten – auch er kann Ihnen nicht weiterhelfen. Warum ist hier so ein Chaos? Sie kommen ins Schwitzen, sind genervt. Wie um alles in der Welt wollen Sie jetzt Ihr Heimwerker-Projekt abschließen? Wie erklären Sie das Ihrer Familie und Ihren Kindern, wenn Sie die wichtigsten Materialien und Werkzeuge nicht gefunden haben? Was ist, wenn Ihr Nachbar als erstes mit einem Bier an seinem Pool sitzt?

Vielleicht hatten Sie dieses Gefühl schon einmal, als Sie Ihre CMDB betrachtet haben?

Im besten Fall sollte Ihre CMDB die Single Source of Truth für alle Hardware- und Softwareinformationen in Ihrem Unternehmen sein. Sie ist die Grundlage für IT Visibility. Doch in der Praxis stellt Ihre CMDB diese Wahrheit nur in Bruchteilen dar. Selbst in kleinen Organisationen kann es leicht passieren, dass man den Überblick über alle relevanten Daten verliert. Asset-Daten können entweder unvollständig oder nicht standardisiert sein. Während eine Ihrer Datenquellen beispielsweise angibt, dass ein bestimmtes Gerät insgesamt acht Kerne hat, sagt eine zweite Quelle hingegen, dass genau das gleiche Gerät nur vier Kerne hat.

Die Folge dieser widersprüchlichen Aussagen und Daten verursacht Chaos und Unordnung. Wenn Sie vor einem Software-Audit stehen, können Sie im schlimmsten Fall genau wegen dieser widersprüchlichen Aussagen zu viele oder zu wenige Lizenzen im Einsatz haben. Entweder müssen Sie Ihren Software-Lieferanten hohe Nachzahlungen für eine Unterlizenzierung leisten oder ungenutzte und doppelte Lizenzen haben in den letzten Wochen, Monaten oder Jahren zu unnötigen Kosten geführt.

Vom IT-Chaos zur IT Visibility

Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten führen zu Problemen bei der Bereitstellung wichtiger Unternehmensdienste. Stellen Sie sich vor, Sie müssen eine Hardware oder Software mit einem kritischen Patch updaten. Sie denken, dass Sie eine vollständige Übersicht über alle betroffenen Geräte und Ihre Abhängigkeiten haben. Hinzu kommt, dass der Patch sogar die Downtime von einigen Diensten erfordert – diese müssen dann entsprechend umgeleitet oder ausgesetzt werden. Sie haben Ihre Vorgesetzten darüber informiert. Der Patchday steht an. Sie legen einen Schalter um und plötzlich ist ein geschäftskritischer und Umsatz-generierender Prozess offline. Sie haben zu spät erkannt, dass genau dieses Gerät und seine Abhängigkeiten nicht von der CMDB erfasst worden sind. Sie schreiben eine E-Mail, müssen sich bei Ihren Kunden entschuldigen, nehmen einen Imageschaden hin und haben minütlich Umsatzeinbußen, wenn der Dienst nicht wieder online geht.

71 % der Unternehmen geben an, dass Datenprobleme die Wirksamkeit ihrer CMDB beeinträchtigen. Infolgedessen scheitern 40 % der Business-Initiativen aufgrund schlechter Datenqualität oder unvollständiger CMDBs. 

Gehören Sie auch dazu?

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Auch wenn eine bereinigte, angereicherte und gut gepflegte CMDB nicht auf jedermanns Radar ist, ist sie eine sehr wichtige Geschäftsressource und ein großer Wertfaktor. Unternehmen stehen jedoch bei der Einrichtung und Pflege einer bereinigten CMDB vor drei großen Herausforderungen:

Fehlende Rechenschaft

Wenn alle Verantwortlichen nur für einen kleinen Teil verantwortlich sind, konzentriert sich niemand auf das große Ganze.

Mangelnde Abdeckung

Viele Lösungen konzentrieren sich nur auf bestimmte Bereiche & nicht auf die gesamte Organisation. So entstehen Blindspots.

Unzureichende Datenerhebung

Die Erstellung von CI-Datensätzen aus einzelnen Quellen macht diese Datensätze unvollständig und anfällig für Fehler.

Drei Schritte zur CMDB-Anreicherung

Um diese Herausforderungen zu meistern, empfehlen wir, Deine CMDB mit unserer Unified Data Platform zu verwalten. Eine einzige Plattform kann Dir helfen, Ordnung aus dem Chaos zu schaffen, damit Du Dich vollkommen auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren kannst. Hier erfährst Du, warum unsere Unified Data Platform genau das Richtige für Dich ist:

1. Daten zentral verwalten. Sammeln, konsolidieren und kuratieren Sie alle Asset-Daten von einer zentralen Stelle aus. Das wird Ihnen dabei helfen, Verantwortlichkeiten festzulegen, indem Sie intern jemanden mit der Verwaltung über die Datenplattform beauftragen oder die gesamte Verwaltung in Form eines Data as a Service-Vertrages auslagern. Weil die Datenplattform die Art der gesammelten Daten nicht einschränkt, können Sie jegliche Daten aus den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen zusammenführen, sodass ein großes Daten-Gesamtbild für Ihr Unternehmen entsteht.

2. Daten normalisieren. Nach dem Kuratieren normalisiert die Datenplattform mit Hilfe KI-gestützter Technologien Ihre Daten und bietet Ihnen eine standardisierte, vereinfachte und vollständig kategorisierte Ansicht Ihres Hardware- und Softwarebestandes.

3. Daten anreichern. Die Unified Data Platform wird Ihre Daten nicht nur zusammenführen und normalisieren, sondern auch anreichern. Das bedeutet, dass Ihr Hardware- und Softwareinventar mit erweiterten Daten aus unserem Technologiekatalog vervollständigt wird. Dazu zählen Schwachstellenidentifizierung und -bewertung, End of Life & End of Support-Daten für Hardware und Software, Application and Change Readiness- Informationen sowie vieles mehr.

Über den Autor:

Lawrence Dempsey

Vice President of Solutions

Als Vice President of Solutions der Raynet Inc. unterstützt Lawrence Unternehmen dabei, ganzheitliche IT Visibility zu erreichen, um Einsparpotenzial sofort zu erkennen, Risiken zu reduzieren und wichtige Geschäftsinitiativen umzusetzen.

Lawrence hat über zehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Softwarebeschaffung, Softwaremanagement und Softwarevertrieb – seine Expertise reicht von der Lizenzberechtigung und dem Abgleich der Softwarebereitstellung bis hin zur Vertragsauslegung und der Optimierung von SAM- und ITAM-Prozessen.

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Nehmen wir an, Sie möchten am Wochenende Ihren Garten aus dem Winterschlaf holen und einige Reparaturen am Haus vornehmen. Die Temperaturen sind mild, der Sommer steht in den Startlöchern – Ihre Familie und Ihre Kinder freuen sich schon auf das Spielen im Garten, auf das Grillen in der Grillecke und auf schöne Sommerabende auf Ihrer Terrasse. Aber damit dies funktioniert, müssen Sie an diesem Wochenende richtig Gas geben, Ihre Heimwerker-Skills unter Beweis stellen, damit der Haussegen den Sommer über nicht schief hängt. Wie wohl die Nachbarn neidisch aus der Wäsche schauen werden, wenn Sie mit einem kalten Bier an Ihrem Pool sitzen?

Sie haben im Vorfeld den Ist-Zustand detailliert festgehalten, alle benötigten Materialien für Ihr großes Projekt aufgeschrieben, alles zweimal nachgemessen und sogar im Vorfeld online die Verfügbarkeit im Baumarkt Ihres Vertrauens geprüft. Sie kennen sich aus, Sie wissen genau, in welchem Gang und in welcher Abteilung das Material und Werkzeug liegt. Sie sind früh aufgestanden, haben gut gefrühstückt, trinken den letzten Schluck Kaffee und gehen zu Ihrem Auto. Die Sitze sind umgeklappt und es kann losgehen.

Sie steigen ein, winken Ihrem Nachbarn noch einmal freundlich zu und fahren zum Baumarkt. Sie parken direkt vor dem Eingang – beste Aussichten für ein erfolgreiches Projekt. Aus dem Baumarkt kommen Ihnen schon andere Heimwerker entgegen, unsicher und ratlos im Gesicht.  Was ist passiert? Waren die etwa nicht so gut vorbereitet wie Sie? Sie grüßen trotzdem freundlich und betreten mit einem lauten „Moin“ den Baumarkt. Dieser ist schon gut gefüllt, viele Heimwerker, viele Handwerker, viele DIYer – aber auch dort sehen Sie das gleiche Bild: Woran kann das liegen? Was ist an so einem wunderbaren Samstagmorgen so schlecht gelaufen? Warum schauen alle so bedröppelt aus der Wäsche?

Doch dann wird Ihnen klar: Es herrscht Chaos und Unordnung. In jedem Gang, in jeder Abteilung, egal wohin Sie schauen. Volle Paletten stehen im Weg, Angestellte fahren mit Gabelstaplern und Hubwagen von links nach rechts. Sie schieben Ihren Einkaufswagen im Slalom durch den Baumarkt, weichen Hindernissen aus und suchen Ihr Material. Sie schauen auf Ihre Einkaufsliste und gehen selbstbewusst auf die Regale zu. Alles weg. Das kann eigentlich nicht sein, da Sie am Vorabend online ja die Verfügbarkeit überprüft haben. Sie gehen weiter. Im nächsten Gang das gleiche Spiel. Wo sind die Waren? Im Lager? Auf den Paletten? Sie fragen einen Angestellten – auch er kann Ihnen nicht weiterhelfen. Warum ist hier so ein Chaos? Sie kommen ins Schwitzen, sind genervt. Wie um alles in der Welt wollen Sie jetzt Ihr Heimwerker-Projekt abschließen? Wie erklären Sie das Ihrer Familie und Ihren Kindern, wenn Sie die wichtigsten Materialien und Werkzeuge nicht gefunden haben? Was ist, wenn Ihr Nachbar als erstes mit einem Bier an seinem Pool sitzt?

Vielleicht hatten Sie dieses Gefühl schon einmal, als Sie Ihre CMDB betrachtet haben?

Im besten Fall sollte Ihre CMDB die Single Source of Truth für alle Hardware- und Softwareinformationen in Ihrem Unternehmen sein. Sie ist die Grundlage für IT Visibility. Doch in der Praxis stellt Ihre CMDB diese Wahrheit nur in Bruchteilen dar. Selbst in kleinen Organisationen kann es leicht passieren, dass man den Überblick über alle relevanten Daten verliert. Asset-Daten können entweder unvollständig oder nicht standardisiert sein. Während eine Ihrer Datenquellen beispielsweise angibt, dass ein bestimmtes Gerät insgesamt acht Kerne hat, sagt eine zweite Quelle hingegen, dass genau das gleiche Gerät nur vier Kerne hat.

Die Folge dieser widersprüchlichen Aussagen und Daten verursacht Chaos und Unordnung. Wenn Sie vor einem Software-Audit stehen, können Sie im schlimmsten Fall genau wegen dieser widersprüchlichen Aussagen zu viele oder zu wenige Lizenzen im Einsatz haben. Entweder müssen Sie Ihren Software-Lieferanten hohe Nachzahlungen für eine Unterlizenzierung leisten oder ungenutzte und doppelte Lizenzen haben in den letzten Wochen, Monaten oder Jahren zu unnötigen Kosten geführt.

Vom IT-Chaos zur IT Visibility

Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten führen zu Problemen bei der Bereitstellung wichtiger Unternehmensdienste. Stellen Sie sich vor, Sie müssen eine Hardware oder Software mit einem kritischen Patch updaten. Sie denken, dass Sie eine vollständige Übersicht über alle betroffenen Geräte und Ihre Abhängigkeiten haben. Hinzu kommt, dass der Patch sogar die Downtime von einigen Diensten erfordert – diese müssen dann entsprechend umgeleitet oder ausgesetzt werden. Sie haben Ihre Vorgesetzten darüber informiert. Der Patchday steht an. Sie legen einen Schalter um und plötzlich ist ein geschäftskritischer und Umsatz-generierender Prozess offline. Sie haben zu spät erkannt, dass genau dieses Gerät und seine Abhängigkeiten nicht von der CMDB erfasst worden sind. Sie schreiben eine E-Mail, müssen sich bei Ihren Kunden entschuldigen, nehmen einen Imageschaden hin und haben minütlich Umsatzeinbußen, wenn der Dienst nicht wieder online geht.

71 % der Unternehmen geben an, dass Datenprobleme die Wirksamkeit ihrer CMDB beeinträchtigen. Infolgedessen scheitern 40 % der Business-Initiativen aufgrund schlechter Datenqualität oder unvollständiger CMDBs. 

Gehören Sie auch dazu?

Wie erklären Sie Ihren Vorgesetzten, warum Sie keine IT Visibility haben?

Auch wenn eine bereinigte, angereicherte und gut gepflegte CMDB nicht auf jedermanns Radar ist, ist sie eine sehr wichtige Geschäftsressource und ein großer Wertfaktor. Unternehmen stehen jedoch bei der Einrichtung und Pflege einer bereinigten CMDB vor drei großen Herausforderungen:

Fehlende Rechenschaft

Wenn alle Verantwortlichen nur für einen kleinen Teil verantwortlich sind, konzentriert sich niemand auf das große Ganze.

Mangelnde Abdeckung

Viele Lösungen konzentrieren sich nur auf bestimmte Bereiche & nicht auf die gesamte Organisation. So entstehen Blindspots.

Unzureichende Datenerhebung

Die Erstellung von CI-Datensätzen aus einzelnen Quellen macht diese Datensätze unvollständig und anfällig für Fehler.

Drei Schritte zur CMDB-Anreicherung

Um diese Herausforderungen zu meistern, empfehlen wir, Deine CMDB mit unserer Unified Data Platform zu verwalten. Eine einzige Plattform kann Dir helfen, Ordnung aus dem Chaos zu schaffen, damit Du Dich vollkommen auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren kannst. Hier erfährst Du, warum unsere Unified Data Platform genau das Richtige für Dich ist:

1. Daten zentral verwalten. Sammeln, konsolidieren und kuratieren Sie alle Asset-Daten von einer zentralen Stelle aus. Das wird Ihnen dabei helfen, Verantwortlichkeiten festzulegen, indem Sie intern jemanden mit der Verwaltung über die Datenplattform beauftragen oder die gesamte Verwaltung in Form eines Data as a Service-Vertrages auslagern. Weil die Datenplattform die Art der gesammelten Daten nicht einschränkt, können Sie jegliche Daten aus den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen zusammenführen, sodass ein großes Daten-Gesamtbild für Ihr Unternehmen entsteht.

2. Daten normalisieren. Nach dem Kuratieren normalisiert die Datenplattform mit Hilfe KI-gestützter Technologien Ihre Daten und bietet Ihnen eine standardisierte, vereinfachte und vollständig kategorisierte Ansicht Ihres Hardware- und Softwarebestandes.

3. Daten anreichern. Die Unified Data Platform wird Ihre Daten nicht nur zusammenführen und normalisieren, sondern auch anreichern. Das bedeutet, dass Ihr Hardware- und Softwareinventar mit erweiterten Daten aus unserem Technologiekatalog vervollständigt wird. Dazu zählen Schwachstellenidentifizierung und -bewertung, End of Life & End of Support-Daten für Hardware und Software, Application and Change Readiness- Informationen sowie vieles mehr.

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Als Vice President of Solutions der Raynet Inc. unterstützt Lawrence Unternehmen dabei, ganzheitliche IT Visibility zu erreichen, um Einsparpotenzial sofort zu erkennen, Risiken zu reduzieren und wichtige Geschäftsinitiativen umzusetzen.

Lawrence hat über zehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Softwarebeschaffung, Softwaremanagement und Softwarevertrieb – seine Expertise reicht von der Lizenzberechtigung und dem Abgleich der Softwarebereitstellung bis hin zur Vertragsauslegung und der Optimierung von SAM- und ITAM-Prozessen.

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