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So verringert ein Technologiekatalog die technische Schuld und macht Ihre IT-Infrastruktur fit für die Zukunft

15.12.2022 | Andreas Gieseke

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, ob Ihre heutigen IT-Ressourcen auch in Zukunft ausreichen werden, um das Kerngeschäft weiter voranzutreiben und gleichzeitig die internen IT-Services aufrechtzuerhalten? Genau diese Frage steht im Mittelpunkt unseres neuesten Blogbeitrages rund um die Themen „Infrastruktur-Fitness“ und „technische Schuld“.

Ihre Infrastruktur mag Ihr Unternehmen zwar aktuell am Laufen halten, doch wie sieht das in zwei, fünf oder gar zehn Jahren aus? Stellen Sie sich vor, dass Ihr Unternehmen ein Marathon ist. Ist Ihre IT fit genug, um diesen Marathon zu laufen?

Beim Aufbau einer kompletten Infrastruktur bzw. eines Technologie-Stacks sehen sich viele Unternehmen schon früh mit großen Herausforderungen konfrontiert. Hier werden kurzfristigen Erfolgen oftmals Vorrang gewährt, sodass langfristige Erfolge auf der Strecke bleiben. Das ist eine strategische Schwäche, die vielen Unternehmen passiert und verschiedene Ursachen haben kann: Entweder haben Sie gerade nicht die finanziellen oder personellen Mittel für langfristige Erfolge oder Ihnen fehlen einfach die Daten oder gar die Weitsicht, sodass Ihre technischen Schulden am Ende höher sind als gedacht. Wenn Sie Glück haben, liegt es auch nur daran, dass Ihr Business einfach schneller als erwartet gewachsen ist.

Was ist eigentlich eine technische Schuld?
Eine technische Schuld entsteht, wenn Ihr Technologie-Stack nicht mit der gleichen Geschwindigkeit wächst und reift wie Ihr Unternehmen oder der Marktbedarf. Die technische Schuld ist also die Differenz zwischen dem Zustand, den Ihr Technologie-Stack aufgrund der geschäftlichen und technologischen Anforderungen haben sollte, und dem Zustand, den er tatsächlich hat.

Was erstmal schlimm klingt, lässt sich in der Realität schnell abfangen. Nichts muss perfekt im Voraus geplant werden. Wenn Sie ein Auge darauf haben, wie sich Ihre interne Infrastruktur im Laufe der Zeit verändert und welche Technologien sie erfordert, können Sie proaktiv handeln und sicherstellen, dass diese mit den Anforderungen des Unternehmens wachsen.

Die Fitness Ihrer Infrastruktur kann allerdings auch durch externe Faktoren beeinträchtigt werden und eine technische Schuld mit sich bringen. Zwei Ursachen hierfür sind End of Life und End of Support Ihrer IT-Assets.

Software oder Hardware ist grundsätzlich auch lange nach dem Kauf auf den Support des Herstellers angewiesen. Diese stellen laufend Updates und neue Funktionen zur Verfügung, um sicherzustellen, dass die Produkte auch weiterhin den geschäftlichen Anforderungen entsprechen. Zusätzlich sorgen die Hersteller mit regelmäßigen Sicherheitsupdates und -patches dafür, dass Unternehmen diese ausrollen und somit Ihre Infrastruktur und Ihre Daten vor neuen Schwachstellen und daraus resultierenden Cyberangriffen schützen können.

Das sind wichtige Aspekte für die Fitness einer jeden Infrastruktur. Jedoch erreichen irgendwann auch diese Assets End of Life oder End of Support. Das bedeutet, dass Ihr Technologie-Stack mit einer Reihe von Problemen konfrontiert werden könnte. Zum Beispiel mit reduzierten oder veralteten Funktionen, einer Zunahme von Schwachstellen und Angriffen sowie Kompatibilitätsproblemen. Werden diese Probleme nicht konsequent angegangen, kann dies auf langfristige Sicht die Fitness Ihres Technologie-Stacks und – was noch wichtiger ist – Ihres Unternehmens beeinträchtigen.

Doch wo fangen Sie an? Es ist schon schwer genug, einen Überblick über den End of Life- und End of Support-Status von einzelnen Produkten zu bekommen. Dies für das gesamte Unternehmensportfolio zu tun, ist nahezu unmöglich. Die Informationen, die Sie dazu benötigen, sind oftmals versteckt und benötigen eine sehr intensive Recherche. Sie müssen also jemanden einstellen, der Ihnen genau diese Informationen täglich heraussucht, abgleicht und aktualisiert. Genau an dieser Stelle kommt eine katalogbasierte Lösung zum Einsatz.

Die Anbieter dieser Lösungen erkennen, normalisieren, kategorisieren und reichern sowohl technische als auch nicht-technische Daten an, sodass Sie das nicht tun müssen. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, Machine-Learning-Tools sowie Lizenz- und Vertragsexperten verschmelzen menschliche und technische Ressourcen, damit Sie genau die Daten erhalten, die die Fitness Ihrer Infrastruktur aufrechterhalten.

Ein gut gepflegter und stets aktueller Technologiekatalog ist dementsprechend eine wichtige Ressource, die Ihnen und Ihrem Unternehmen viel Arbeit abnimmt und Ihnen hilft, den Marathon zu laufen. Er gibt Ihnen nicht nur Aufschluss darüber, welche Technologien und Lösungen Sie verwenden, sondern liefert Ihnen manuell unauffindbare Daten, die Sie für die Verwaltung Ihrer Infrastruktur bis weit in die Zukunft benötigen.

Raynet’s Technologiekatalog, RayVentory Catalog, wurde kürzlich in einem Analystenbericht über die „Fitness der Infrastruktur“ und „technische Schuld“ zitiert, weil er „geprüfte End-of-Life-Daten und andere Produktdetails bietet, auf die direkt zugegriffen werden kann oder die in andere Management-Tools integriert werden können“. Durch die manuelle und automatisierte Prüfung aller Daten stellt Raynet sicher, dass Sie stets aktuell und zuverlässig sind. Dadurch können sie besser und strategischer auf unvermeidliche Änderungen in Ihrem Technologie-Stack reagieren, Ihre technische Schuld verringern und proaktiv sowie langfristig die Fitness Ihrer Infrastruktur gewährleisten.

Wenn Ihr Marathon schon in vollem Gange ist, dann halten Sie kurz an, kontaktieren unsere Experten und kommen garantiert über die Ziellinie.

Autor:

Andreas Gieseke

SVP Technology & Information

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15.12.2022 | Andreas Gieseke

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, ob Ihre heutigen IT-Ressourcen auch in Zukunft ausreichen werden, um das Kerngeschäft weiter voranzutreiben und gleichzeitig die internen IT-Services aufrechtzuerhalten? Genau diese Frage steht im Mittelpunkt unseres neuesten Blogbeitrages rund um die Themen „Infrastruktur-Fitness“ und „technische Schuld“.

Ihre Infrastruktur mag Ihr Unternehmen zwar aktuell am Laufen halten, doch wie sieht das in zwei, fünf oder gar zehn Jahren aus? Stellen Sie sich vor, dass Ihr Unternehmen ein Marathon ist. Ist Ihre IT fit genug, um diesen Marathon zu laufen?

Beim Aufbau einer kompletten Infrastruktur bzw. eines Technologie-Stacks sehen sich viele Unternehmen schon früh mit großen Herausforderungen konfrontiert. Hier werden kurzfristigen Erfolgen oftmals Vorrang gewährt, sodass langfristige Erfolge auf der Strecke bleiben. Das ist eine strategische Schwäche, die vielen Unternehmen passiert und verschiedene Ursachen haben kann: Entweder haben Sie gerade nicht die finanziellen oder personellen Mittel für langfristige Erfolge oder Ihnen fehlen einfach die Daten oder gar die Weitsicht, sodass Ihre technische Schuld am Ende höher sind als gedacht. Wenn Sie Glück haben, liegt es auch nur daran, dass Ihr Business einfach schneller als erwartet gewachsen ist.

Was ist eigentlich eine technische Schuld?
Eine technische Schuld entsteht, wenn Ihr Technologie-Stack nicht mit der gleichen Geschwindigkeit wächst und reift wie Ihr Unternehmen oder der Marktbedarf. Die technische Schuld ist also die Differenz zwischen dem Zustand, den Ihr Technologie-Stack aufgrund der geschäftlichen und technologischen Anforderungen haben sollte, und dem Zustand, den er tatsächlich hat.

Was erstmal schlimm klingt, lässt sich in der Realität schnell abfangen. Nichts muss perfekt im Voraus geplant werden. Wenn Sie ein Auge darauf haben, wie sich Ihre interne Infrastruktur im Laufe der Zeit verändert und welche Technologien sie erfordert, können Sie proaktiv handeln und sicherstellen, dass diese mit den Anforderungen des Unternehmens wachsen.

Die Fitness Ihrer Infrastruktur kann allerdings auch durch externe Faktoren beeinträchtigt werden und eine technische Schuld mit sich bringen. Zwei Ursachen hierfür sind End of Life und End of Support Ihrer IT-Assets.

Software oder Hardware ist grundsätzlich auch lange nach dem Kauf auf den Support des Herstellers angewiesen. Diese stellen laufend Updates und neue Funktionen zur Verfügung, um sicherzustellen, dass die Produkte auch weiterhin den geschäftlichen Anforderungen entsprechen. Zusätzlich sorgen die Hersteller mit regelmäßigen Sicherheitsupdates und -patches dafür, dass Unternehmen diese ausrollen und somit Ihre Infrastruktur und Ihre Daten vor neuen Schwachstellen und daraus resultierenden Cyberangriffen schützen können.

Das sind wichtige Aspekte für die Fitness einer jeden Infrastruktur. Jedoch erreichen irgendwann auch diese Assets End of Life oder End of Support. Das bedeutet, dass Ihr Technologie-Stack mit einer Reihe von Problemen konfrontiert werden könnte. Zum Beispiel mit reduzierten oder veralteten Funktionen, einer Zunahme von Schwachstellen und Angriffen sowie Kompatibilitätsproblemen. Werden diese Probleme nicht konsequent angegangen, kann dies auf langfristige Sicht die Fitness Ihres Technologie-Stacks und – was noch wichtiger ist – Ihres Unternehmens beeinträchtigen.

Doch wo fangen Sie an? Es ist schon schwer genug, einen Überblick über den End of Life- und End of Support-Status von einzelnen Produkten zu bekommen. Dies für das gesamte Unternehmensportfolio zu tun, ist nahezu unmöglich. Die Informationen, die Sie dazu benötigen, sind oftmals versteckt und benötigen eine sehr intensive Recherche. Sie müssen also jemanden einstellen, der Ihnen genau diese Informationen täglich heraussucht, abgleicht und aktualisiert. Genau an dieser Stelle kommt eine katalogbasierte Lösung zum Einsatz.

Die Anbieter dieser Lösungen erkennen, normalisieren, kategorisieren und reichern sowohl technische als auch nicht-technische Daten an, sodass Sie das nicht tun müssen. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, Machine-Learning-Tools sowie Lizenz- und Vertragsexperten verschmelzen menschliche und technische Ressourcen, damit Sie genau die Daten erhalten, die die Fitness Ihrer Infrastruktur aufrechterhalten.

Ein gut gepflegter und stets aktueller Technologiekatalog ist dementsprechend eine wichtige Ressource, die Ihnen und Ihrem Unternehmen viel Arbeit abnimmt und Ihnen hilft, den Marathon zu laufen. Er gibt Ihnen nicht nur Aufschluss darüber, welche Technologien und Lösungen Sie verwenden, sondern liefert Ihnen manuell unauffindbare Daten, die Sie für die Verwaltung Ihrer Infrastruktur bis weit in die Zukunft benötigen.

Raynet’s Technologiekatalog, RayVentory Catalog, wurde kürzlich in einem Analystenbericht über die „Fitness der Infrastruktur“ und „technische Schuld“ zitiert, weil er „geprüfte End-of-Life-Daten und andere Produktdetails bietet, auf die direkt zugegriffen werden kann oder die in andere Management-Tools integriert werden können“. Durch die manuelle und automatisierte Prüfung aller Daten stellt Raynet sicher, dass Sie stets aktuell und zuverlässig sind. Dadurch können sie besser und strategischer auf unvermeidliche Änderungen in Ihrem Technologie-Stack reagieren, Ihre technische Schuld verringern und proaktiv sowie langfristig die Fitness Ihrer Infrastruktur gewährleisten.

Wenn Ihr Marathon schon in vollem Gange ist, dann halten Sie kurz an, kontaktieren unsere Experten und kommen garantiert über die Ziellinie.

Autor:

Andreas Gieseke

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