Raynet One 2026.4: Autonomes Endpoint Management, Raynet One Agent und SaaS Management
Date: 3. November, 2026
Was ist neu in Raynet One?
Verlässliche Daten schaffen Transparenz. Mit Raynet One 2026.4 wird daraus noch schneller konkretes Handeln: IT- und Security-Teams können gefährdete Software identifizieren, Schwachstellen anhand ihrer tatsächlichen Ausnutzung priorisieren und passende Patches direkt im Dialog mit Raynée bereitstellen. Die Grundlage dafür bildet der neue Raynet One Agent.
Darüber hinaus integriert das Release Microsoft 365 als native Datenquelle für das SaaS Management, gibt Ihnen mehr Kontrolle über Ihre Datenqualität und bildet im Lizenzmanagement auch komplexe Unternehmensverträge mit ihren individuellen Bedingungen ab.
Entdecken Sie die Highlights von Raynet One 2026.4:
Autonomes Endpoint Management mit Raynée
Von der Frage zur Umsetzung: Mit Raynée steuern Sie Ihr Endpoint Management jetzt direkt über den KI-Chat, den Sie bereits für Fragen zu Ihren IT-Assets und Lizenzen nutzen. Statt einzelne Arbeitsschritte in der Benutzeroberfläche auszuführen, formulieren Sie Ihr Anliegen einfach in natürlicher Sprache.
Fragen Sie beispielsweise: „Zeige mir die kritischsten Schwachstellen in meiner IT-Umgebung.“ Anschließend können Sie mit „Lade einen passenden Patch herunter“ und „Verteile ihn auf die betroffenen Geräte“ direkt die nächsten Schritte anstoßen.
Raynée übernimmt den Download, die Validierung des Pakets, die Auswahl der Zielgeräte und den Rollout. Bevor Änderungen auf einem Gerät vorgenommen werden, fordert Raynée immer Ihre Bestätigung an.
Benachrichtigungen, aus denen Maßnahmen werden
Neue Schwachstellen, Patches und Softwareprodukte lösen Benachrichtigungen im Action Center aus – inklusive direkt ausführbarer Maßnahmen. So sehen Sie beispielsweise, dass ein Update von Sumatra PDF auf 21 Geräten den zugehörigen Schwachstellenwert von 7,8 auf null reduziert.
Das Action Center schlägt passende Maßnahmen vor und zeigt, wie stark diese den Schwachstellenwert reduzieren.
Kontrollierte Rollouts in mehreren Stufen
Patches werden schrittweise verteilt. Zunächst erhält eine Pilotgruppe das Update. Erst wenn die festgelegte Erfolgsquote erreicht ist, folgt die Verteilung auf weitere Geräte.
Überschreitet die Fehlerquote einen definierten Grenzwert, stoppt der Rollout automatisch. Dadurch begrenzen Sie die Auswirkungen fehlerhafter Patches auf wenige Geräte und schützen den laufenden Betrieb.
Die Wellenstrategie lässt sich flexibel anpassen: mit festen Pilotgeräten, einer zufälligen Geräteauswahl oder einer prozentualen Erweiterung der Zielgruppe.
Der mehrstufige Rollout beginnt mit einer Pilotgruppe und wird anschließend auf weitere Geräte ausgeweitet.
Hinweis: Diese Funktion wird zunächst für Early-Access-Kunden bereitgestellt. Die allgemeine Verfügbarkeit folgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Mehr Kontext für fundierte Security- und IT-Entscheidungen
Die Datenanreicherung durch den Raynet One Technology Catalog liefert jetzt zusätzliche Informationen zu Sicherheit, Governance und Technologielebenszyklen. So erhalten Sie den Kontext, den Sie benötigen, um Risiken besser zu bewerten und gezielt zu handeln.
Schwachstellen nach tatsächlichem Risiko priorisieren
Neben dem CVSS stehen Ihnen jetzt Informationen aus dem CISA-KEV-Katalog und EPSS-Werte zur Verfügung. Damit erkennen Sie, welche Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt werden und bei welchen eine erhöhte Ausnutzungswahrscheinlichkeit besteht.
Auch Raynée bezieht diese Informationen in ihre Antworten ein. Zusätzlich sehen Sie in den Gerätedetails, welche Schwachstellen das jeweilige Gerät betreffen.
Raynée priorisiert Schwachstellen anhand von CISA KEV, CVSS und EPSS.
Wissen, woher Ihre Software kommt
Neue Produktattribute zeigen das Herkunftsland, die Exportkontrollklassifizierung nach ECCN, den Open-Source-Status und integrierte KI-Funktionen einer Software.
Damit schaffen Sie eine fundierte Datengrundlage, um technologische Abhängigkeiten zu bewerten und Entscheidungen zu digitaler Souveränität und KI-Governance zu treffen.
Mehr Transparenz über Lebenszyklen und Hardware
- End-of-Life-Status differenziert bewerten: Raynet One unterscheidet jetzt zwischen unbekannten und abgeleiteten End-of-Life-Daten. Diese Informationen fließen in die IT-Visibility-Dashboards ein. So können Sie nachvollziehen, welche Produkte ein Gerät zum Risiko machen.
- Hardwaredaten einheitlich nutzen: CPUs, GPUs und Gehäuse werden jetzt ebenso wie Software normalisiert und mit zusätzlichen Informationen angereichert.
Der neue Raynet One Agent
Der neue, schlanke Raynet One Agent auf .NET-Basis ergänzt das Zero-Touch-Scanning um eine schnellere und tiefere Inventarisierung. Darüber hinaus führt er Aufgaben wie Softwareinstallationen, Patching und Befehle direkt auf dem jeweiligen Gerät aus.
- Eine gemeinsame Datenbasis: Der Agent nutzt dieselben Erfassungsmodule und Plugins wie das Zero-Touch-Scanning. Dadurch fließen alle Inventardaten in ein einheitliches Datenmodell.
- Inventarisierung auch ohne Verbindung: Ist ein Gerät offline, speichert der Agent die Inventarisierungsergebnisse und überträgt sie bei der nächsten Verbindung.
- Jede Aufgabe nachvollziehbar: Fortschritt und Protokolle werden in Raynet One dokumentiert. So behalten Sie die gesamte Bereitstellung im Blick.
- Sichere Registrierung und einfache Konfiguration: Benannte Registrierungstokens mit Ablaufdatum und Nutzungslimit ermöglichen eine kontrollierte Anbindung. Konfigurationsänderungen werden ohne Neuinstallation an die Agents übertragen.
- Plattformübergreifend verfügbar: Der Agent unterstützt Windows auf x64 und ARM64 sowie macOS und Linux. Native Installationspakete stehen auf einer zentralen Downloadseite bereit.
Zentral verwaltete Geräte mit installiertem Raynet One Agent.
Raynée: spezialisierte KI, nachvollziehbare Antworten
Raynée arbeitet jetzt mit spezialisierten KI-Agenten zusammen. Fragen zu IT-Assets, Lizenzberechtigungen oder Endpoint Management werden an den jeweils passenden Spezialisten übergeben. Ein weiterer Agent übernimmt direkte Datenabfragen.
Bei mehrteiligen Fragen wie „Welche Geräte sind nicht lizenzkonform und welche Verträge decken sie ab?“ plant Raynée die erforderlichen Schritte und bindet für jede Teilaufgabe die passende Expertise ein.
- Nachvollziehbare Bearbeitung: Raynée zeigt den Bearbeitungsplan und die geprüften Bereiche. So können Sie besser nachvollziehen, auf welcher Grundlage Antworten zu Compliance und Lizenzierung entstehen, und diese gezielt hinterfragen.
- Leistungsfähigeres KI-Modell: Ein aktualisiertes Modell verbessert die Bearbeitung komplexer Anfragen, die mehrere Schritte oder Funktionsbereiche umfassen.
Die neue Raynée-Ansicht mit transparentem Bearbeitungsablauf und einem separaten Bereich für erzeugte Ergebnisse.
SaaS Management und zentrale Integrationen
Microsoft 365 als native Datenquelle
Microsoft 365 gehört in vielen Unternehmen zu den größten Lizenzkostenblöcken – verteilt auf Subscriptions im Rahmen von Enterprise Agreements, E3- und E5-Pläne sowie Add-ons wie Copilot oder Defender.
Mit dem neuen nativen Konnektor führen Sie diese Informationen direkt in Raynet One zusammen. Eine neue Ansicht unter „Cloud + SaaS“ zeigt die Zuweisung und den Status Ihrer Lizenzen sowie die zugeordneten Benutzerkonten.
Zusätzlich werden Nutzungsaktivitäten aus Anmeldungen, Postfächern, Teams und OneDrive eingebunden. Damit erhalten Sie mehr Transparenz über Lizenzzuweisungen und tatsächliche Nutzung.
Alle Informationen fließen in ein einheitliches SaaS-Datenmodell, das auch die Grundlage für zukünftige Konnektoren bildet.
Microsoft-365-Lizenzen unter „Cloud + SaaS“ mit Zuweisung, Status und zugeordneten Benutzerkonten.
Neue native Konnektoren
Raynet One erweitert die direkte Anbindung Ihrer bestehenden IT-Landschaft um native Konnektoren für Adobe Admin Console, Microsoft Intune, Microsoft Defender, Cisco Meraki, Jamf Pro, Jamf School, Nutanix Prism und Prisma Cloud. Einige Konnektoren stehen zunächst als Preview zur Verfügung und lassen sich über einen separaten Schalter aktivieren.
Alle Integrationen an einem Ort
Neue und bestehende Integrationen verwalten Sie jetzt zentral unter „Konfiguration → Verbindungen“. Ein Einrichtungsassistent und integrierte Verbindungstests erleichtern die Anbindung zusätzlicher Datenquellen.
Für jede Integration sehen Sie, wann sie zuletzt ausgeführt wurde, ob der Vorgang erfolgreich war und welche Daten importiert wurden.
Beim Entfernen einer Integration können Sie auch die zugehörigen importierten Daten löschen. So vermeiden Sie, dass Geräte oder Benutzerkonten ohne aktive Datenquelle in Ihrem Bestand verbleiben.
Alle Integrationen im Überblick – inklusive Datentypen und Zeitpunkt der letzten Synchronisierung.
Datenqualität, die Sie gezielt steuern
Dubletten erkennen und Datenquellen priorisieren
Die bisher ausschließlich im Data Hub von Raynet One verfügbaren Einstellungen für Dublettenerkennung und Datenabgleich sind jetzt direkt in Raynet One integriert.
Wählen Sie eine Erkennungsstrategie – „Broad“, „Standard“, „Precise“ oder „Custom“ – und legen Sie für jede Datenkategorie per Drag-and-drop fest, welche Quellen Vorrang haben.
Überschreibt beispielsweise Active Directory einen korrekten Hostnamen, können Sie Raynet One für diese Daten eine höhere Priorität zuweisen.
Eine nachvollziehbare Darstellung des Datenabgleichs zeigt Ihnen, aus welcher Quelle ein Wert stammt und welche Regel seine Auswahl bestimmt hat. Bei Bedarf können Sie jederzeit zur von Raynet empfohlenen Priorisierung zurückkehren.
Legen Sie per Drag-and-drop fest, welche Datenquellen Vorrang haben.
Veraltete Inventardaten frühzeitig erkennen
Veraltete Inventardaten können Lizenzbilanzen, die Bewertung von Schwachstellen und die Anzahl erfasster IT-Assets verfälschen.
Mit Raynet One definieren Sie jetzt bis zu fünf Status für die Aktualität Ihrer Inventardaten, beispielsweise „Aktuell“, „Bald veraltet“ und „Veraltet“. Für jeden Status legen Sie einen eigenen Altersgrenzwert und eine Farbe fest.
Die Kennzeichnungen erscheinen in der Geräteliste und im Dashboard zur Identifizierung von Transparenzlücken. So erkennen Sie veraltete Daten, bevor diese Ihre Auswertungen und Entscheidungen beeinflussen.
Definieren Sie individuelle Altersgrenzwerte und Farben für die Aktualität Ihrer Inventardaten.
Native SNMP device discovery
Die SNMP-Erkennung ist jetzt direkt in Raynet One integriert. Netzwerkkomponenten, Drucker und andere Geräte, die ausschließlich über SNMP erreichbar sind, werden damit Teil Ihres einheitlichen IT-Inventars.
- Einheitliche Steuerung: SNMP wird gemeinsam mit den Zero-Touch-Erfassungsmodulen für Windows und Unix verwaltet. Sie können die Module aktivieren, deaktivieren und ihre Reihenfolge anpassen. Standardmäßig wird SNMP zuletzt ausgeführt, um Geräte zu erfassen, die über andere Wege nicht erreichbar sind.
- Passende Zugangsdaten: Ein neuer Zugangsdaten-Typ unterstützt Community Strings sowie Authentifizierungs- und Verschlüsselungseinstellungen für SNMP v3.
- Bewährte Geräteerkennung: Bestehende Regeln zur Zuordnung von OIDs zu Herstellern werden aus RayVentory übernommen.
Daten aus unterschiedlichen Quellen – einschließlich SNMP – werden in einer gemeinsamen Geräteliste zusammengeführt.
Vertrags- und Lizenzmanagement, das Ihre Vereinbarungen abbildet
Ein Enterprise Agreement besteht selten aus nur einem Dokument. Raynet One 2026.4 bildet deshalb die gesamte Vertragsstruktur ab und berücksichtigt auch individuelle Bedingungen aus ergänzenden Unterlagen.
Beschaffungen, Vereinbarungen und Dokumente verknüpfen
Die Dokumentenansicht unterscheidet jetzt zwischen Beschaffungen und Vereinbarungen – jeweils mit einem eigenen Datenmodell.
Bestellungen, Nachträge und weitere zugehörige Dokumente lassen sich miteinander verknüpfen. KI unterstützt Sie dabei mit Vorschlägen für passende Beziehungen. Diese Verknüpfungen fließen direkt in die Compliance-Berechnungen ein.
Zusätzlich können Sie Rabatte auf Vertragspositionen prozentual oder als festen Betrag hinterlegen. Die Gesamtsummen werden automatisch berechnet.
Beziehungen zwischen Verträgen und zugehörigen Dokumenten auf einen Blick.
Neue Lizenzmetriken und Regeln in natürlicher Sprache
Eine neue unternehmensbezogene Kennzahl erfasst die Lizenzen, die pro Unternehmenseinheit berechnet werden.
Kann der Contract Analyzer eine Metrik nicht eindeutig bestimmen, weist er eine benutzerdefinierte Metrik zu, statt eine unsichere Zuordnung vorzunehmen.
Darüber hinaus können Sie Lizenzregeln in natürlicher Sprache beschreiben, beispielsweise: „Build-Rechner sind lizenzfrei.“ Raynet One überführt diese Vorgabe in eine Formel, die Sie anschließend prüfen können.
Die Regeln können auf kuratierten Daten aus dem License Codex aufbauen und bei Änderungen der Lizenzbedingungen aktualisiert werden.
Aus einer Lizenzregel in natürlicher Sprache wird eine überprüfbare Formel
Fokusansicht und neue Rolle für Lizenzmanager
Mit der Fokusansicht beschränken Sie die Ansichten für Kalender, Lizenzberechtigungen, Compliance und Dokumente gezielt auf einen Vertrag, ein Produkt oder einen Hersteller. Über einen einzigen Schalter wechseln Sie zurück zur Gesamtübersicht.
Eine neue Rolle für Lizenzmanager ermöglicht zudem die getrennte Verwaltung der Lizenzdaten einzelner Teams.
Die Fokusansicht zeigt genau den Ausschnitt Ihres Lizenzmanagements, den Sie gerade benötigen.
Weitere Highlights
- Mehrsprachige Benutzeroberfläche: Raynet One ist jetzt auch auf Deutsch, Französisch und Türkisch verfügbar.
- Übersichtlichere Konfiguration: Einstellungen sind in klar gegliederten Bereichen zusammengefasst. Lizenzmanagement und Endpoint Management erhalten eigene Menüpunkte.
- Intelligentere Tabellenansichten: Ein KPI-Bereich mit Schnellfiltern erleichtert die Auswertung. End-of-Life-Daten lassen sich anhand verständlicher Zeitangaben wie „Läuft im nächsten Quartal ab“ filtern.
- Technische und kaufmännische Produkte im Zusammenhang: Eine eigene Produktseite unterscheidet zwischen den tatsächlich erkannten Produkten und den Produkten, auf die sich Verträge beziehen. Das erleichtert die Zuordnung von Lizenzen zu Installationen.
- Einfachere Dokumentenprüfung: Beschaffungsdokumente und die daraus extrahierten Daten werden direkt nebeneinander angezeigt. So prüfen Sie die Ergebnisse mit weniger Scrollen und Zoomen.
- Gerätezugehörigkeit direkt sichtbar: Die Gerätedetails zeigen jetzt die jeweilige Ressourcengruppe und Organisationseinheit. Damit haben Sie den organisatorischen und berechtigungsrelevanten Kontext jederzeit im Blick.
Entdecken Sie die neuen Möglichkeiten!
Mit Raynet One 2026.4 verbinden Sie verlässliche IT-Asset-Daten noch enger mit konkreten Maßnahmen: durch automatisierte Endpoint-Aktionen, den neuen Raynet One Agent, erweiterte Funktionen für das SaaS Management und ein Lizenzmanagement, das Ihre tatsächlichen Vertragsstrukturen abbildet.
So gelangen Ihre IT- und Security-Teams schneller von Transparenz zu fundierten Entscheidungen und gezieltem Handeln – auf einer zentralen Plattform.
Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Neuerungen vor. Alle neuen Funktionen und Verbesserungen von Raynet One 2026.4 finden Sie in den vollständigen Release Notes.
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