Anwendungsrationalisierung: Ein kurzer Leitfaden für ein optimiertes Software-Portfolio
Warum die Anwendungsrationalisierung wichtig ist
Diese Ergebnisse aus dem im Whitepaper vorgestellten Kundenbeispiel zeigen, dass die Reduzierung eines Anwendungsportfolios nicht zwangsläufig mit dem Verlust wesentlicher Geschäftsfunktionen einhergehen muss. Durch die Identifizierung von Funktionsüberschneidungen, unnötigen Versionen, nicht mehr unterstützten Produkten und zu wenig genutzten Anwendungen können Unternehmen die Komplexität verringern und gleichzeitig die Tools erhalten, die ihre Mitarbeiter benötigen.
Die Anwendungsrationalisierung bietet die nötige Transparenz und Entscheidungsgrundlage, um zu verstehen, welche Aufgaben jede Anwendung erfüllt, wer sie nutzt, welche Kosten damit verbunden sind und welche Risiken sie mit sich bringt. Dies hilft Unternehmen dabei, Verschwendung zu reduzieren, die Wartung zu vereinfachen, die Sicherheit zu erhöhen und Software-Investitionen besser auf die geschäftlichen Prioritäten abzustimmen.
Was Sie in diesem Whitepaper erfahren werden
Erfahren Sie, wie Sie den Übergang von einer zunehmend komplexen und kostspieligen Anwendungslandschaft zu einem Software-Portfolio schaffen, das transparent und sicher ist und den tatsächlichen Geschäftsanforderungen entspricht.
In diesem Whitepaper finden Sie:
- Die wichtigsten Faktoren, die zur Ausbreitung von Software und Anwendungen führen
- Wie Portfoliotransparenz Sicherheit, Produktivität und Kostenoptimierung unterstützt
- Die Daten, die zur Bewertung von Anwendungsnutzung, Geschäftsnutzen, Kosten und Risiken benötigt werden
- Wie Sie redundante Anwendungen, Versionswucher, technische Schulden und nicht mehr unterstützte Software identifizieren
- Ein Sechs-Schritte-Rhamenkonzept zur Anwendungsrationalisierung
- Einen Leitfaden zur Priorisierung kosten- und risikoreicher Anwendungen
- Ein Beispiel aus der Praxis: Reduzierung eines Anwendungsportfolios um 43% bei vollständiger Beibehaltung der Geschäftsfunktionalität
Das Whitepaper befasst sich zunächst mit den Ursachen und Folgen von Software-Wildwuchs und geht anschließend auf den Aufbau der Datenbasis sowie den Priorisierungsprozess ein, die für eine kontinuierliche Portfoliooptimierung erforderlich sind.
Wie baut man ein schlankeres Software-Portfolio auf?
Bei der Anwendungsrationalisierung geht es nicht einfach nur darum, Anwendungen zu entfernen. Es handelt sich um einen strukturierten Prozess, mit dem ermittelt wird, welche Anwendungen einen geschäftlichen Mehrwert bieten, welche unnötige Kosten oder Risiken mit sich bringen und wo eine Konsolidierung oder Modernisierung sinnvoll ist.
Das Whitepaper beschreibt sechs praktische Schritte:
Erfassen und inventarisieren
Verschaffen Sie sich einen vollständigen Überblick über die Anwendungen und Software, die in lokalen, Cloud-, SaaS- und Hybridumgebungen ausgeführt werden. Dies bildet die Grundlage für jede Rationalisierungsentscheidung.
Normalisieren und anreichern
Standardisieren Sie die Rohdaten aus der Bestandsaufnahme und ergänzen Sie sie um die für die Bewertung jeder Anwendung erforderlichen Kontextinformationen, darunter Geschäftsfunktion, Lebenszyklusstatus, Schwachstellen, Zuständigkeit und weitere relevante Informationen.
Auswerten und analysieren
Bewerten Sie jede Anwendung anhand von vier zentralen Fragen:
- Welche Geschäftsfunktion erfüllt sie?
- Wer nutzt sie und wie häufig?
- Wie hoch sind ihre Gesamtbetriebskosten?
- Welche Betriebs-, Lebenszyklus- oder Sicherheitsrisiken birgt sie?
Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche
Priorisieren Sie die Anwendungen und Anbieter, die für die höchsten Kosten, den größten Wartungsaufwand oder die größten Sicherheitsrisiken verantwortlich sind. Die Konzentration auf die Bereiche mit den größten Auswirkungen kann schneller zu aussagekräftigen Ergebnissen führen.
Mindern Sie die größten Risiken
Identifizieren Sie nicht mehr unterstützte, anfällige oder schwer zu wartende Anwendungen und entscheiden Sie, ob diese aktualisiert, ersetzt, eingeschränkt oder außer Betrieb genommen werden sollten.
Konzentrieren Sie sich auf die Modernisierung
Nutzen Sie die Rationalisierung als Gelegenheit, um veraltete Anwendungen zu ersetzen, technische Schulden abzubauen, die Effizienz zu steigern und ein Portfolio aufzubauen, das zukünftige Geschäftsanforderungen besser unterstützt.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Applikationsrationalisierung?
Applikationsrationalisierung ist der Prozess der Überprüfung der Anwendungen im Softwareportfolio eines Unternehmens, um deren geschäftlichen Nutzen, Nutzung, Kosten, Funktionalität und Risiken zu ermitteln. Ziel ist es, zu entscheiden, welche Anwendungen beibehalten, konsolidiert, modernisiert, ersetzt oder stillgelegt werden sollen.
Warum ist die Applikationsrationalisierung wichtig?
Welche Daten werden für die Applikationsrationalisierung benötigt?
Wie entscheidet man, welche Anwendungen behalten oder entfernt werden müssen?
Kann die Rationalisierung von Anwendungen Kosten senken, ohne den Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen?
Inwiefern unterstützt Raynet One die Rationalisierung von Anwendungen?
Raynet One unterstützt Unternehmen dabei, die für die Rationalisierung erforderlichen zuverlässigen Anwendungsdaten zu erfassen. Durch Erfassung und Bestandsaufnahme wird Transparenz über die Softwareumgebung geschaffen, während Informationen aus der Normalisierung, Anreicherung und dem Raynet One Technologiekatalog dabei helfen, sich überschneidende Produkte, nicht mehr unterstützte Anwendungen, Sicherheitslücken und andere potenzielle Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren.